Hintergrund
  • Teaser
Social Network I Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Einladung:9. Spargeltour am Samstag, 26.05.2018 um 15 Uhr (Infos siehe Termine)
15.04.2018
Podiumsdiskussion zum Thema Krankenhaus in Delmenhorst
Veranstaltung des CDU Stadtbezirk Nord
Rund 50 Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am 12.04.2018 in den Saal der Aramäischen Gemeinde gekommen um an der vom CDU Stadtbezirksverband Nord organisierten Podiumsdiskussion teilzunehmen. Zum Thema hatte der Vorsitzende des Stadtbezirks Bastian Ernst, Herrn Volker Meyer, Landespolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Herrn Oberbürgermeister Axel Jahnz sowie den Geschäftsführer des JHD Herrn Florian Friedel eingeladen.

Zur Standortfrage sagte Jahnz: „Das Krankenhaus in Mitte ist durch den Brand und das Löschwasser so dermaßen zerstört, dass in der Funktion als solches nicht mehr zu nutzen ist und müsste abgerissen werden.“ Laut Herrn Friedel beläuft sich der Sachschaden auf 12 Millionen Euro.

Die kostengünstigere Lösung wäre der Neubau eines Bettenhauses mit 350 Betten oben in der Wildeshauser Straße. Die Fördergelder (35 Mio. vom Bund, 35 Mio. vom Land von dem schon Geld in die Planung des Standtortes Mitte geflossen ist) gilt derzeit aller allerdings noch für die Mitte. Volker Meyer betonte, dass der Sozialausschuss im Landtag eine Neubeantragung der Fördermittel für die Wildeshauser Straße befürworten würde. Es ist klar, dass ohne diese Fördermittel ein Neubau eines Klinikums nicht möglich ist.

„Es war der richtige Weg, das Krankenhaus wieder zu rekommunalisieren. Eine Kommune ist nicht auf Gewinnmaximierung aus. Das Haus muß sich lediglich selber tragen.“ So Friedel. Ein hochgestecktes Ziel, auch im Bezug auf die bisher geflossenen Gelder um das Krankenhaus zu retten. Fiedel ist zuversichtlich, dass dies gelingen wird. Personalabbau und Optimierung der Abläufe. „Wenn wir eine Operation 5 x im Jahr anbieten, geht der Patient natürlich eher dort hin, wo die OP 300 x im Jahr gemacht wird. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren.“

Auch nach Änderung des Namens wurde gefragt. Laut Jahnz würde dies ca. 200.000,00 € kosten und aufgrund der derzeitigen Situation wird das Geld anderweitig dringender gebraucht. Zur Beschwerde, dass das Essen nicht mehr vor Ort gekocht wird gab Friedel die Antwort, dass auch dies eine Kostenfrage sei.

 

 

 
Termine